Hann Team
Austausch über Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Mikroben
Austausch über Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Mikroben
In diesem Podcast beleuchten wir die neuesten Forschungserkenntnisse rund um das Wechselspiel von Pflanzen mit ihren mikroskopischen Partnern. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Verbunds TRR356 Biotische Interaktionen von Pflanzen sprechen wir über die vielfältigen Beziehungen zwischen diesen Lebewesen und die Rolle genetischer Vielfalt. Denn obwohl unsichtbar für das bloße Auge, tummeln sich unzählige Mikroorganismen in und um Pflanzen. Sie beeinflussen ihr Wachstum, ihre Gesundheit und ihre Widerstandsfähigkeit – und somit auch unsere Ernährung und Lebensgrundlage.
Moderiert von Dr. Dagmar Hann, Biologin am Institut für Genetik der Ludwig-Maximilians-Universität München, bietet der Podcast spannende Einblicke in die einzelnen Forschungsprojekte des TRR356, den Laboralltag, wissenschaftliche Werdegänge und Entdeckungen.
Mit der zehnten Folge schließen wir die erste Staffel ab. Doch die Reise in den pflanzlichen Mikrokosmos geht weiter: Anfang 2026 starten wir mit Staffel 2 und vielen neuen spannenden Einblicken. Als ersten Gast freuen wir uns auf Shaojun Pan vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität Tübingen. Vielen Dank an alle Zuhörerinnen und Zuhörer sowie an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die uns in der ersten Staffel begleitet haben!
© Carolin Bleese
Zusammen mit Prof. Dr. Gudrun Kadereit leite ich ein von der DFG gefördertes Projekt zur Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Projekt zielt darauf ab, Informationen über die Pflanzengesundheit und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft zu verbreiten und einen offenen Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu Themen aus diesem Bereich zu etablieren.
Das Outreach-Projekt umfasst jährliche Ausstellungen, einen Lehrpfad, Führungen, einen Wissenschaftspodcast und eine Vielzahl interaktiver, praktischer Aktivitäten, die hauptsächlich im Botanischen Garten München-Nymphenburg sowie im LMU-Biocenter in Martinsried angeboten werden.
Alle Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen, unabhängig von ihren wissenschaftlichen Vorkenntnissen. Um eine altersgerechte und barrierefreie Kommunikation zu gewährleisten, werden spezielle Formate für Schulklassen, Familien, Lehrer und Studenten angeboten.
© Carolin Bleese
Die Pflanzengesundheit hängt weitgehend von den Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Mikroben ab, von denen einige nützlich, andere hingegen schädlich sind.
Meine Forschung konzentriert sich auf nützliche Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Mikroben, insbesondere auf die Symbiose von Wurzelknöllchen.
Außerdem interessiere ich mich seit langem für die angeborene Immunität von Pflanzen und bakterielle Effektorproteine. Als Molekularbiologe und Biochemiker faszinieren mich insbesondere die zugrunde liegenden Signaltransduktions- und Regulationswege.
1. Bachelor-Abschluss in Biologie
- Workshop Experimentelles Design: In diesem Modul werden die Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit und der guten wissenschaftlichen Praxis vorgestellt. Die Grundlagen werden in einem Online-Workshop für alle Teilnehmer vermittelt. Ergänzt wird dies durch asynchrones Selbststudium über Moodle mit Schwerpunkt auf technischen Übungen. In kleinen Präsenzseminaren wenden die Studierenden das Gelernte dann an und übertragen es in die Praxis.
2. Medizinstudierende
- Praktischer Kurs zur Molekularbiologie für Medizinstudierende
3. Master
- Master-Einstiegskurse: Kurs in Computational Biology und Kurs in Labormethoden: In der molekularbiologischen Forschung kommen zahlreiche kommerzielle und Open-Source-Softwaretools zum Einsatz. Einige davon werden für die Datenanalyse benötigt, andere dienen der grafischen Darstellung von Ergebnissen und wieder andere unterstützen das Verfassen von Abschlussarbeiten oder wissenschaftlichen Publikationen. Der Computational-Kurs ist eng mit dem Kurs in Labormethoden verknüpft: Die Studierenden führen In-silico-Klonierungen, Funktionsvorhersagen und Datenanalysen im Zusammenhang mit ausgewählten Labormethoden durch. Zusammen vermitteln diese beiden Kurse die wesentlichen Fähigkeiten, die für die allgemeine molekularbiologische Forschung erforderlich sind.
- Methoden der Molekularbiologie (MMB-Vorlesung): Diese Vorlesung ergänzt die Master-Einstiegskurse und behandelt wichtige Methoden der Molekularbiologie und ihre Anwendungen. Es handelt sich um eine hochgradig interaktive Online-Vorlesung.
- Wie man Experimente entwirft und einen Projektantrag schreibt: Dieser Kurs konzentriert sich auf das Versuchsdesign und die Vorbereitung eines Forschungsprojektantrags. Die Studierenden werden durch den gesamten Prozess der Entwicklung ihres eigenen Forschungsprojekts geführt, von der Identifizierung einer biologischen Fragestellung und der Formulierung überprüfbarer Hypothesen bis hin zum Entwurf prägnanter, gut kontrollierter Experimente, einschließlich Risikobewertung und alternativer Strategien. Der Kurs gipfelt in der Erstellung eines Forschungsantrags im Stil der DFG. Die besten Anträge werden mit einer Laborrotation in Genetik belohnt.
- Seminar „Genetik der Gesellschaft – das Humangenomprojekt und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft”: In diesem Seminar diskutieren wir Themen rund um das Humangenomprojekt, darunter Gen-Editierung, genomweite Assoziationsstudien und Verhaltensgenetik. Im zweiten Teil des Seminars bereiten wir eine Debatte mit einer speziellen Opposition und einem Vorschlag vor.
- Seminar Quantität zählt: Dieses Seminar behandelt Themen rund um nachhaltige Landwirtschaft und Pflanzengesundheit, und die Studierenden lernen, wie man einen Science Slam vorbereitet.
- Seminar Posterdesign: In diesem Seminar lernen die Studierenden, wie man ein Wissenschaftsposter vorbereitet. Jedes Jahr werden neue Themen angeboten.
Team-Assistenz für Wissenschaftskommunikation, Umweltbildung und Ausstellungsrealisierung